Krapfen, Faschingskiachle und Berliner
- REZEPT FÜR KRAPFEN -
Schmalzgebackenes wie Krapfen, Faschingskiachle oder auch Berliner werden traditionell zum Ende des Winters, meist in der Fastnacht/Faschingszeit, verzehrt. Mit diesem Rezept lassen sich auch Berliner und gefüllte Apfelkrapfen herstellen.
|
||||||||||||||||||||||||||||||
ZUBEREITUNG
Teig:
Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde machen. Die
Hefe mit etwas lauwarmer (!) Milch auflösen und zusammen mit ~2 TL Zucker
in die Kuhle giessen. Die Flüssigkeit mit etwas Mehl bedecken und die Schüssel
mit einem Handtuch zugedeckt für ca. 15 Minuten an einem warmen Ort (früher
wurde der Hefeteig immer unter die Bettdecke getan) gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Butter zerlassen und lauwarm abkühlen lassen. Anschliessend mit den 5 Eigelb kurz schlagen. Die Butter-Ei-Masse darf auf keinen Fall direkt auf den Hefe-Vorteig gegossen werden, da sonst der Teig nicht aufgehen kann. Deshalb erst den Vorteig und das Mehl kurz mit dem Kochlöffel verrühren und dann erst die Butter-Ei-Mischung dazugeben. Den Teig ordentlich von Hand kneten bis er blasen wirft. Klebt der Teig zu sehr, muss noch etwas Mehl ran. Anschliessend nochmals 15-20 Minuten gehen lassen, bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat.
Zubereitung:
Den Teig nochmals kneten und dann etwa 5mm dick ausrollen und in die gewünschte
Form schneiden (Dreiecke, Rechtecke...), oder für Berliner kleine Teigklopse
(ca. 5 cm Radius) formen. Mit einem Handtuch bedecken und das Fett in dem entsprechenden
Gefäß auf ~180°C erhitzen (Löffeltest: Holzkochlöffel
muss nach 1 Sekunde im Fett Bläßchen schlagen).
Die Krapfen kurz auf jeder Seite ca. 2 Minuten goldbraun ausbacken (die Mitte darf hell bleiben). Beim Ausbacken müssen die Krapfen frei schwimmen können, sonst kleben sie zusammen oder brennen am Boden an. Daraufhin (auf Küchenpapier) abtropfen lassen und sofort mit entweder mit Puderzucker oder Zucker & Zimt betreuen und auf Wunsch mit der Küchenspritze/Sahnebeutel Füllung einfüllen.
Krapfen schmecken warm am besten. Dazu gibt's lecker frisch gemahlenen Cappuccino oder echten Kakao.
Guten Appetit oder wie wir Schwaben sagen: "an Guahda!"
Tipps:
- ACHTUNG - heisses Fett! Niemals die Kochstelle verlassen. Fettbrände niemals mit Wasser, Schaumlöschern etc. löschen. Brand immer ersticken (Deckel, Decke, etc.). Man sollte meinen, dass das jeder der an einem Herd stehen darf weiss - wie ich jedoch im Fernsehen erfahren musste gibt es diesbezüglich grosse Bildungslücken in der (nichtkochenden?) Bevölkerung.
- Am Anfang macht man immer erst einen Probekrapfen, um zu sehen, ob das Fett heiss genug ist. Ist das Fett zu kalt, so saugen sich die Krapfen voller Fett.
- Meine Oma hat die Krapfen immer über's Knie ausgezogen: in der Mitte hauchdünn und am Rand ein Teigwulst. So werden die Krapfen in der Mitte knuprig und aussen weich. Diese Methode ist eine langwierige (aber leckere) Angelegenheit.
Links:






Neueste Kommentare
10 Wochen 1 Tag alt
26 Wochen 6 Tage alt
31 Wochen 3 Tage alt
32 Wochen 3 Tage alt
37 Wochen 3 Tage alt
45 Wochen 10 Stunden alt
1 Jahr 5 Tage alt
1 Jahr 4 Wochen alt
1 Jahr 16 Wochen alt
1 Jahr 18 Wochen alt