Käsefondue

Käsefondue
Schwäbische Rezepte

- REZEPT FÜR KÄSEFONDUE -

Käsefondue eignet sich bestens wenn Gäste kommen: keinerlei Vorbereitung und kurze Zubereitungszeit zeichnen diese gesellige Gericht aus. Das Gericht eignet sich auch für grössere Gruppen mit ~20 Personen herrvoragend (mehrere Töpfe/Rechauds vorrausgesetzt).

ZUTATEN 4 Personen WERKZEUGE
200g Gruyére/Greyezer Käse
200g schweizer Emmentaler
100g Appenzeller
0,5l trockener Weisswein (z.B. Riesling, Silvaner...)
1,5-2 EL

Speisestärke

1 Knoblauchzehe
4-8cl Kirschwasser
  Muskatnuß
  Salz, Pfeffer
1-2 Baguette/Kaviarstangen

feuerfester(!) Steinguttopf (mit Griff)
oder Kochtopf

Kochlöffel

Rechaud
Spiritus nicht vergessen!

Zubereitungszeit: ca. 15min

 

ZUBEREITUNG

Zubereitung:
Den Käse direkt aus dem Kühlschrank reiben (grob reicht) und die verschiedenen Sorten vermischen.Das Kirschwasser und die Speisestärke glattrühren. Die Knoblauchzehe der Länge nach halbieren und den Topf von innen mit der Schnittfläche des Knoblauchs einreiben. Den trockenen Weisswein in den Topf füllen und am besten mit Deckel zusammen mit einer Prise Salz & Pfeffer und einer Prise geriebener Muskatnuss auf dem Herd auf mittlerer Stufe zum Kochen bringen.

Das (kurz aufgebackene) Brot in mundgerechte Stückchen schneiden.

Sobald der Wein köchelt kann der geriebene Käse langsam unter ständigem Rühren einer 8 portionsweise zugegeben werden.Wichtig: erst wieder neuen Käse in den Topf geben, nachdem sich der restliche Käse im Topf aufgelöst hat. Und rühren, rühren, rühren! Wenn der Käse vollständig im Topf und aufgelöst ist gibt man langsam die mit dem Kirschwasser glattgerührte Speisestärke hinzu (auf die richtige Menge achten), bis die Masse eine sämige Konsistenz hat. Mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Dann mit den Topf auf das Rechaud, kleingeschnittenes Baguette auf die Gabel und einen

Guten Appetit oder wie wir Schwaben sagen: "an Guahda!"

Zum Käsefondue trinkt man einen trockenen Weisswein und den Rest des Kirschwassers 8-)

Variante "Nur die Harten kommen in den Garten":
vor dem Eintunken des Brotes in das Fondue das Brot kurz in Kirschwasser tauchen.

Tipps:

  • Immer eine 8 Rühren, da man bei dieser Form des Rührens auch durch die heisse Topfmitte fährt und somnit dort ein zusammenklumpen/ansetzen vermeidet.
  • Nicht die ganze Kirschwasser-Stärke auf einmal zugeben: der Vorgang des Abbindens der Flüssigkeit dauert einen kleinen Moment.
  • Wem der Appenzeller zu kräftig ist kann auch gereiftem Gouda, Edamer etc. verwenden. Der Käse sollte nur nicht zu feucht sein und sich gut reiben lassen.Wer stilecht bleiben möchte, sollte auch nur schweizer Käse verwenden.
  • Beim Verzehr des Fondues mit dem aufgespiessten Brot immer schön am Boden durch die Topfmitte wischen, da sonst der Käse in der Mitte anbrennt (und nie wieder raus geht)
  • Gibt man den Käse zu schnell dazu oder rührt dabei nicht gut genug, so bildet sich ein Käseklumpen, der sich nicht mehr auflöst.
  • Gibt man schon vor dem Käse eine Schuss Kirschwasser in den Topf, löst sich der Kase besser
  • Übriggebliebenes Fondue eignet auch am nächsten Tag noch bestens zum Gratinieren von Kartoffeln
  • Zur Erheiterung der aller Beteiligten können auch drakonische Strafen für das Verlieren des Brotes im Fondue festgelegt werden
  • Vorsicht: nach Verzehr des Fondues ist man u.U. stark alkoholisiert und sollte vom Führen eines Fahrzeugs absehen.