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Veröffentlicht auf Lost In Formation (http://www.koepf.de)

Four Rooms

von robman
Erstellt 24/08/2004 - 10:23

Regie: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
Jahr: 1995
IMDB: [http://www.imdb.com/title/tt0113101/]
Offizielle Homepage: -
Note Sound: 2/10
Note Bild: 2/10
Note Handlung: 6/10

Fazit:
Anfangs lau, dann aber skurril und lustig

Plot:
Leicht durchgedrehter Hotelpage (der mich ein wenig an Norman Bates erinnert hat) muss sich mit völlig skurrilen Gästen, deren merkwürdigen Problemen und den unergründlichen Zusammenhängen von Zufällen herumschlagen. Dabei schliddert er von einer bedrohlichen Situation in die nächste und geht doch am Schluss als "Gewinner" nach Hause. Der Film ist in vier Episoden (Hotelzimmer) unterteilt, die von jeweils einemder vier Regisseure gedreht wurden.

Rezension:
Nach dem Herr-Rossi-sucht-das-Glück-artigen Vorspann war ich eigentlich auf einen Film der Kategorie "Der rosarote Panther" eingestimmt, was folgte war jedoch mal wieder der Beweis, dass Madonna nur in schlechten Filmen mitspielt. Die erste Episode - eine feministische Hexenséance - konnte nicht so recht überzeugen. Weder die Hexe Madonna im schwarzen Lack-Kostüm, noch der etwas tuntige Ted (Theodor der Page), gespielt von Tim Roth, konnten recht überzeugen.
Ich war schon kurz davor einen alternativen Film vorzuschlagen, als der Film mit der 2. Episode plötzlich eindeutig spannender und lustiger wurde. Ab hier ging es bezüglich der Handlung und der gezeigten Schauspielerischen Leistungen stark bergauf. Tim Roth, der mich anfangs in seiner Rolle nicht überzeugen konnte, wächst mit jeder Episode besser in die Rolle hinein und macht eine durchaus beachtliche Metamorphose vom braven Hoteldiener zum - vom Wahnsinn der Gäste - abgebrühten Nachtpagen durch.
Das Setting der zweiten Episode: Eine gefesselte & geknebelte Frau (die mit diesem Zustand offensichtlich kein Problem hat) und ihr Mann mit einer riesen Pistole.
Die dritte Episode beschäftigt sich dann mit dem Problem die altklugen Kindern eines Gangsters (Antonio Banderas) zu beaufsichtigen, wobei es durchaus amüsante Komplikationen mit einer Spritze, einer toten Prostituierten und dem Porno-TV-Kanal gibt.
Das Finale bildet dann die von Tarantino gedrehte Episode (bei der er selbst einer der Hauptdarsteller ist) in der es um eine skurrile Wette um ein Auto, einen Finger und ein Hackebeil geht.
Auf unnötige Brutalität und Splatter-Effekte wurde (eigentlich Tarantino untypisch) verzichtet, so dass der Film ab 16 Jahren freigegeben wurde.


URL:
http://www.koepf.de/node/81