Suse 10.0 - not for me, OSS in der Krise?
Wie berichtet ist Suse 10.0 vor kurzem erscheinen und ich wollte als ehemaliger Suse-User (auf meinem Gateway) das aktuelle Suse-Linux nochmal antesten. Leider erscheint schon bei Beginn der Installation der Hinweis, dass mein tolles Nvidia SATA nvRaid leider nicht unterstützt wird, und alle Daten auf dem Raid verloren gehen, falls ich die Suse darauf installieren sollte. Suse bietet mir zwar an, sich auf einer anderen IDE-Platte zu installieren, möchte dann aber die Platten in meinem Mirror-Raid doppelt mounten (woraus ich vermute, das ein Zugriff von Linux auf die Dateien innerhalb des Raids voll in die Hose ginge, und ich Datenverlust befürchte). Da ich in letzter Zeit genug Ärger mit diesen digitalen Nervensägen (aka Computer) hatte, lass ich lieber die Finger davon.
So langsam werde ich das Gefühl nicht los, das gerade die vorzeigeobjekte der OSS nicht so ganz hinterherkommen bzw. zunehmend mit der heissen Nadel gestrick werden: Firefox hatte bis v1.07 ein wirklich schweres Sicherheitsproblem (was beim IE gleich zu einem Skandal hochgepusht worden wäre), Drupal hatte ebenfalls ein Sicherheitsloch und wurde zigmal gehackt und gespammt, Spreadfirefox ist vorerst ganz vom Netz gegangen, eine brandaktuelle Suse kommt nicht mit Hardware zurecht, die so exotisch nun auch wieder nicht ist (von dem Versuch Ubuntu vor ein paar Wochen zu installieren, möchte ich mal gar nicht reden). Die Dokumentation im Opensuse.org-Wiki ist völlig bescheiden und geht IMHO völlig an den Benutzern vorbei. "Trust" scheint Linus Torvalds' lieblingswort zu sein. Mit den Pannen bei den oben genannten Projekten baut man aber ebensowenig Vertrauen auf, wie dies bei closed-source Software der Fall ist.






Neueste Kommentare
13 Wochen 4 Tage alt
31 Wochen 21 Stunden alt
32 Wochen 5 Tage alt
34 Wochen 5 Tage alt
36 Wochen 3 Tage alt
36 Wochen 3 Tage alt
36 Wochen 3 Tage alt
38 Wochen 2 Tage alt
39 Wochen 5 Tage alt
42 Wochen 2 Tage alt