Eigentlich halte ich die Licht aus Aktion [1] für eine öffentlichkeitswirksame Farce, wenn sich die für ihren steten Einsatz für ökologische Ideen bekannte Bildzeitung, der Stromgrossverbraucher Google und der indirekte Verursacher von Stromverbrauch Pro7 mit Umweltorganisationen für eine symbolische Aktion zusammenrotten. Wenn auch Google mit tatsächlichem grossen Einsatz [2] für die Sache kämpft - trotzdem bleibt Google ein Stromverschwender [3] ;-), da es keine genauen Daten über den Stromverbrauch von Google zu finden gibt, lässt sich nur vermuten, ob es nicht energiesparender und auch öffentlichkeitswirksamer wäre, Google für 5 Minuten gänzlich abzuschalten.
Wie auch immer lassen nun mögliche Seiteneffekte [4] der geplanten Aktion durchaus denkenswerte Gedankenspiele zu: was wäre wenn (wie die Welt [5] berichtet, die ja wiederum zu Springer gehört!?) die Aktion tatsächlich von so vielen Stromabnehmern unterstützt werden würde, dass die europäischen Stromnetze kollabieren? Europa endlos [6] stromlos.
[Update] Google [7] heute tatsächlich in schwarz, auch wenn sie andere Studien [8] zum Energieverbrauch von schwarzen Webseiten nennen, die den Energiespareffekten widersprechen. Ansonsten gibt's dafür auch Blackle [9].