Elephant
Regie: Gus van Sant
Schauspieler: John Robinson, Alex Frost, Elias McConnell
Jahr: 2003
IMDB: http://www.imdb.com/title/tt0363589/
Offizielle Homepage: http://www.elephantmovie.com/
Note Sound: 7/10
Note Bild: 8/10
Note Handlung: 8/10
Fazit:
Ruhig-beklemmendes Vorspiel zum Columbine-Massaker. Sehenswerte Kamerafahrten und gute Tonkulisse.
Plot:
Es geht um die letzten Stunden bevor das Massaker in der Schule stattfand. Ohne jegliche Hektik und mit aller Zeit der Welt inszeniert Gus van Sant die beklemmende Ruhe vor dem Sturm. Minutenlange Kamerafahrten erwecken beim Zuschauer den Eindruck, die Personen selbst in einer Art 3D-Ego-Shooter durch die langen Schulkorridore zu steuern. Der Sound beschränkt ich auf eine realistische Wiedergabe der Tonkulisse und verstärkt so das beklemmende Gefühl, die Aufnahmen seien dokumentarisch. Geschickt werden Überschneidungspunkte der einzelnen Plots/Schüler durch Wiederholung der Szene aus der entprechenden Perspektive aufgezeigt. Durch die Tonkulisse & Kamerafühung ergibt sich - ähnlich wie in "Dancer in the Dark" - die Beklommenheit eines Dokumentarfilmes. Gus van Sant verzichtet bei der Umsetzung auf eine (Michael Moor'sche) Wertung & Interpretation der Vorkommnisse und lässt der Zuschauer nach dem unerwarteten Ende des Films etwas verstört zurück. Die zwei Auszeichnungen beim Filmfest in Cannes sind sicherlich verdient. Prädikat: schon alleine wegen der Kameraführung unbedingt anschauen






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